Gestern Abend kam ich in Kappadokien an und fand einen wunderbaren Schlafplatz – mit Aussicht und in guter Gesellschaft: Neben mir zeltete ein deutscher Radreisender, dazu stand ein Camper-Paar aus Frankreich und England. Wir verbrachten den Abend gemeinsam, redeten, kochten, lachten. Ein friedlicher Ankunftsmoment inmitten dieser außergewöhnlichen Landschaft.
Heute ging der Wecker etwas früher – um 7 Uhr. Schon um 7:15 stiegen die ersten Ballons auf. Zum Glück lag der perfekte Aussichtspunkt direkt neben dem Zelt – keine drei Meter entfernt. Also einfach hinsetzen, staunen und genießen. Ein wirklich magisches Erlebnis an einem beeindruckenden Ort: Etwa 100 bunte Ballons füllten die morgendliche Luft.
Am Nachmittag folgte ich der Empfehlung einer Wanderung durch zwei Schluchten. Gestern sind schon andere denselben Weg gegangen. Eine unglaublich schöne Strecke – wild, ruhig und landschaftlich faszinierend.
Am Abend gesellte sich erneut ein weiteres Camper-Paar zu uns: ein deutsch-spanisches Duo. Beim gemeinsamen Gespräch wurde es eine bunte Mischung aus Deutsch, Spanisch und Englisch – wie so oft unterwegs.
Am nächsten Morgen zog ich weiter. Ich erwischte gerade noch den letzten warmen Tag – danach sollte der Winter zurückkehren.
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