Tag 43/44

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Auf geht’s nach Albanien! Nach einem kurzen Umweg über den Supermarkt ging es auch schon ins neue Land. Der Unterschied war sofort spürbar, auch wenn ich es nicht genau erklären kann: ein paar mehr Straßenverkäufer, etwas heruntergekommene Häuser – einfach kleine Details, die auffallen. 


In der Stadt ging es dann erstmal zur Bank, wenn es eine neue Währung gibt, muss das sein. Die Stadt war schön, aber wie so oft bleibe ich mit dem Fahrrad lieber auf dem Land. 


Nachdem mein Vater mir ein bild von einen See im Osten geschickt hatte, entschied ich mich, einen kleinen Umweg zu machen, um ihn mir anzusehen. Spontan wählte ich auch einen Campingplatz. Dieser hatte fast ausschließlich 5-Sterne-Bewertungen bei Google, also war ich gespannt. Nachdem ich mein Zelt an dem wunderschönen See aufgeschlagen hatte, wollte ich hochgehen, um schon mal zu bezahlen. Doch da saßen noch sieben andere deutsche Urlauber, also entschied ich mich, dort zu essen. Aus dem Essen wurde dann auch Trinken, und der Gastgeber füllte mein Glas, sobald es halb leer war, immer wieder auf. Es gab also reichlich Rakı. Ein wirklich schöner Abend, den ich ein paar Stunden zuvor so nicht erwartet hätte.


Eigentlich wollte ich nur eine Nacht bleiben, aber am nächsten Morgen war mir nicht nach Radfahren, also legte ich spontan einen Pausentag zur Erholung ein. 


Und wo kann man besser pausieren als an einem See mit netter Gesellschaft? Der Tag wurde genutzt, um zu entspannen, Kaffee zu trinken, und meine Bremsbeläge zu wechseln. Ein Campingplatz, den ich auf dieser Reise wohl nicht vergessen werde.


Die 5 Sterne Bewertung kommt wahrscheinlich von der Gastfreundschaft hier 🍺🥃, solche Abende scheinen hier Normalität zu sein…