Was für ein verrückter Tag.
Ganz entspannter Start: erst mal kurz durch die Stadt Poti. Dann ging’s weiter Richtung Osten – auf einer großen Straße, die ich mir mit allem teilen musste, was laufen oder rollen kann: Autos, LKWs, Hunde, Kühe, Schweine, Pferde. Alle wollten auf die einzige schneefreie Fläche – die Straße.
Zwischendurch winkte mich ein Polizist raus. Kurze Frage, woher ich komme und wohin ich will – dann ging’s auch schon weiter.
Die Schlafplatzsuche war schwierig. Die Nebenstraßen waren unbefahrbar, überall lag zu viel Schnee. Auf Komoot hatte ich eine heiße Quelle entdeckt und wollte dort zelten, aber der Weg dorthin war einfach zu verschneit.
Dann fand ich auf einer Campingfläche eine kleine Hütte – eigentlich eher eine Bushaltestelle. Dort stellte ich mein Zelt auf, nachdem ich es mit jemandem vor Ort abgesprochen hatte.
Doch kurz vor acht, gerade als ich kochte, kam die Polizei. Sie machten sich Sorgen wegen der Kälte und ließen sich nicht vom Gegenteil überzeugen. Also hieß es: Sachen einpacken und alles auf den Polizeipickup laden. Ich durfte die Strecke, die ich in den letzten 1–1,5 Stunden gefahren war, noch einmal zurücklegen – diesmal im Polizeiauto.
Am Ende durfte ich mein Zelt in der Polizeistation aufbauen. Auch mal ein besonderer Schlafplatz mit Geschichte.
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